Prüfung bestanden!
Neun angehende Schwesternhelferinnen in Duisburg ausgebildet
Am 22. Juni war es endlich soweit, neun Damen aus Duisburg und Umgebung sind zur Schwesternhelferinnenprüfung in Duisburg angetreten. Nach einem vierwöchigen intensiven Kurs lagen bei allen die Nerven blank, man wollte nur noch „fertig sein“. Die Anspannung entwich sichtlich, als die Ergebnisse bekannt wurden: alle haben bestanden!
Die Schwesternhelferinnenausbildung wurde bis letztes Jahr zentral über die DGS Essen abgewickelt, die Gliederungen mussten lediglich die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Ab 2011 läuft die Realisierung der sozialpflegerischen Ausbildungsmodule genau wie in der Breitenausbildung durch die Gliederungen, verantwortlich ist der Leiter Ausbildung, bzw. SH-Referent vor Ort. Eine enge Vernetzung und ein ständiger Austausch von Gliederung und Diözesanausbildungsreferat helfen, die Zertifikatsvorgaben bei der Kursdurchführung einzuhalten. Von dieser Vorgehensweise verspricht sich Katja Dördrechter (Ausbildungsreferat) einen wachsenden Zukunftsmarkt Pflege und eine bessere Einbindung der SPA mit dem Ehrenamt vor Ort. In Gesprächen und Workshops konnte Frau Dördrechter die Leiter Ausbildung aus verschiedenen Gliederungen überzeugen, sozialpflegerische Ausbildung in Zukunft in Eigenregie durchzuführen, sie fungiert als Beraterin und Koordinatorin.
Alexander Zielke, Leiter Ausbildung aus Duisburg, war von der Idee sofort begeistert und plante den ersten Kurs für Mai und Juni 2011. „Wir wollen schon lange in dem Bereich aktiv werden, nur stand uns nicht das Wissen zur Verfügung. Frau Dördrechter hat uns sehr geholfen, diesen Kurs zu realisieren!“, so Zielke.
Die Planung übernahm Bärbel Seiler, die sowohl Ausbilderin als auch examinierte Krankenschwester ist. Sie verfügt über das fachliche Wissen und konnte so die Stundenpläne schreiben, Materiallisten erstellen und auch selber im Kurs ausbilden. „Wir können uns glücklich schätzen, Frau Seiler zu haben. Sie vereint Theorie und Praxis in einer Person.“, beschreibt der Ortsbeauftragte Axel Lemmen die günstige Situation. „Ohne Frau Seiler hätte das alles nicht funktioniert.“
Der Lehrgang selber lief komplikationslos ab, kleine Probleme wurden sofort gelöst, große traten gar nicht erst auf. So war es durchgehend eine angenehme Lernsituation, was den Teilnehmern in der Prüfung zu Gute kam. Alle konnten sich konzentriert vorbereiten und gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen.
Im Resumée zeigte sich, dass die Dezentralisierung der sozialpflegerischen Ausbildung der richtige Weg ist. Der Anfang ist natürlich etwas schwer, es kommt viel Neues auf einen zu und man muss die Komplexität in ihrer Ganzheit erst einmal erfassen. Der Kurs brachte den Duisburger Maltesern viele wichtige Erkenntnisse darüber, was man noch besser machen kann. Beim nächsten Kurs werden die Duisburger Malteser mit mehr Routine an die Sache gehen, das „Pilotprojekt“ ist jedenfalls ein voller Erfolg gewesen. „Die Planungen laufen schon, im Herbst machen wir da weiter, wo wir heute aufgehört haben!“, ergänzt Zielke zufrieden.





